Ja, ich hab mich auch gewundert, dass die Adresse noch frei war.
Bitte habt noch ein wenig Nachsicht mit dem sehr grundlegendem Layout auf der neuen Seite. Ich habe bisher kein Template gefunden, dass mir gefällt und meine CSS/Wordpress Kenntnisse tendieren noch gegen Null. Wer ein nettes Template hat, kann sich gerne drüben melden.
Leider kann ich die Archive nicht mit umziehen. Wer also etwas sucht, muss das hier machen.
DTM - Zandvoort
Ich hatte mich ja gestern schon mal über die Stallorder in der letzten Runde aufgeregt und so richtig hat sich meine Wut da noch nicht gelegt. Nur um es klar zu sagen: ich bin nicht grundsätzlich gegen eine Stallorder. Die kann im Sinne einer Meisterschaft sinnvoll sein und dann sollte man sie auch so einsetzen. Ich habe sogar ein gewisses Verständnis für Entscheidungen, wie sie Ron Dennis in Monte Carlo dieses Jahr getroffen hat, als er Hamilton den führenden Alonso nicht angreifen ließ. Schade, aber bei einer dummen Aktion beide Autos zu verlieren ist noch blöder.
Stallregie ist ein notwendiges Übel, aber es geht auch um die Art und Weise, wie man sie einsetzt. Man kann es geschickt machen, in den man die Positionen hält. Man kann sich zurückfallen lassen, sich verbremsen, mal kurz durch die Wiese rutschen, Probleme mit den Reifen vortäuschen und was weiß ich. Man kann sehr viele Dinge tun, um wenigstens den Anschein zu erwecken, die Zuschauer hätten ein Rennen gesehen. Aber auf der Zielgeraden die Positionen zu wechseln ist unschön und vor allem unsportlich. Und sich danach hinzustellen und zu sagen "Die Piloten haben das selber entschieden" ist eine derartige Unverschämtheit, dass mir die Luft wegbleibt.
Die DTM hat gestern mit einem Schlag massiv an Reputation verloren. Nicht weil Audi eine Stallorder ausgesprochen hat, sondern weil sie ihre Umsetzung zeigt, was manche Manager von den Fans halten: Nichts. Warum aber soll ich mir ein Rennen anschauen, wenn ich am Ende doch nicht weiß, ob der, der da gerade mit Geschick und Talent an der Spitze liegt, am Ende auch wirklich gewinnt. Gäbe es eine unanabhängige Sportbehörde, die nach so einem Rennen Audi auf die Finger hauen würde, könnte man damit ja noch leben, aber auch das gibt es bei der DTM nicht.
So bleibt nach einem wirklich gutem Rennen nur ein schales Gefühl zurück. Und da hilft es auch nicht, liebe Audi Pressestelle, dass ihr heute Morgen ein nettes Profil über Alexandre Premat per Mail raushaut.
NASCAR - Ärger für Tony Stewart
Das war ein wirklich außerordentlich gutes Rennen gestern in Indianapolis. Während sich im letzten Jahr das Feld schnell auseinander zog und so gut wie nichts passierte, rasselte man gestern sich so schnell in die Karre, dass man zu einem Rennen kam. Für die ersten 80 Runden benötigte man ziemlich genau zwei Stunden, aber selten ware zwei Stunden so kurzweilig. Es ging vorne an der Spitze mächtig zur Sache. Mal lag Junior vorne, mal war es Tony Stewart. Auch dahinter bildeten sich hübsche Päckchen und es wurde ziemlich hart gefahren. Gegen Mitte des Rennens stellte sich aber raus, dass Tony Stewart der große Dominator sein würde. Egal in welcher Position er die Box verliess, er war schnell wieder vorne dran und enteilte dem Feld. Als rund 20 Runden vor Schluss Kevin Harvick vorne lag, konnte man sehen, dass Harvick nicht den Hauch einer Chance haben würde. Stewart war sich seiner Sache so sicher, dass er über Funk rumalberte und Sachen wie "Come, Kitty, Kitty, come" sagte. Sein Überholmanöver war dann aber etwas ruppig. Er bekam übersteuern und drückte Harvick fast in die Mauer. Harvick bedankte sich in der Auslaufrunde mit einem freundlichen Rempler, für den er ins NASCAR Büro zitiert wurde. Eine Strafe bekommt er wohl nicht, weil Stewart nach dem Rennen listig meinte, dass dies eine alte Freundschaftsgeste zwischen beiden sei. (Harvick und Stewart sind eng befreundet - neben der Strecke).
Stewart selber steht aber noch Ärger ins Haus. Im Interview mit ESPN rutschte ihm das Wort "Bullshit" raus. Kaum war das Interview vorbei, drehten die Offiziellen am Rad. NASCAR ist ja ein sauberer Sport und bei ESPN sitzen nur blütenreine und bibeltreue Familien vorm Fernseher, weil man ja zum Disney Konzern gehört. Prompt heißt es heute, dass ihn der Lapsus 25 Punkte und rund 10.000 Dollar kosten könnte. Nebst einer Verwarnung. In diesem Dingen haben die Amis einen absoluten Hau.
Einen Tag zum "Bullshit" sagen hatten sowohl Jimmi Johnson als auch Junior. Johnson rutschte unverschuldet in einen großen Crash gegen Mitte des Rennens. Sein linker Kotflügel war hin, wurde wieder gerade gebogen, aber wohl nicht gerade genug. Bei vollem Renntempo platzte ihm dann der linke Vorderreifen, es ging ab in die Mauer, wo er relativ glimpflich einschlug. Aber es platzte dabei wohl eine Benzinleitung und das Heck stand in Flammen. Sah dramatisch aus, aber Johnson war nach wenigen Sekunden aus dem Auto.
Junior lag lange in Führung, dann verhaute man sich mit dem Luftdruck und er fiel zurück. Gerade, als er wieder nach vorne kam flog ihm sein Motor um die Ohren. Das war dann schon der zweite Motorschaden bei Junior in diesem Jahr und er kam zu einem denkbar ungünstige Zeitpunkt, denn Junior hat nur noch wenige Punkte Vorsprung im Kampf um den letzten Platz im Chase. Er hatte noch Glück im Unglück, denn Ryan Newman, der auf 13 liegt, fiel ebenfalls aus, und Kurt Busch kam nicht in die Top Ten. Noch so einen Ausfall kann sich Junior nicht erlauben.
Denn nicht nur Busch und Newman sind auf seinen 12. Platz scharf, auch Montoya hat wieder Blut geleckt. Der zweite Platz gestern war wirklich eine starke Leistung zu mal ihm das Kunststück gelang, in allen Runden in den Top Ten zu bleiben. Dazu kommt, dass mit Pocono und Watkins Glen mindestens zwei Strecken kommen, die ihm sehr liegen. Montoya liegt zwar genau 200 Punkte hinter Junior, aber der muss zum Beispiel nur in Watkins Glen ausfallen während Montoya das Rundstreckenrennen wie am Infinion Raceway gewinnt. Und schon wäre er dran. Das wird für alle Fahrer noch eine ganz enge Kiste, wie man sehen kann.
11. Martin Truex Jr. 2335
12. Dale Earnhardt Jr 2217 -859
13. Kurt Busch 2204 -872
14. Ryan Newman 2158 -918
15. Jamie McMurray 2104 -972
16. Greg Biffle 2089 -987
17. Mark Martin 2045 -1031
18. Juan Pablo Montoya 2017 - 1059
WTCC - Schwedenhappen
Und weil dieses Wochenende alles anders als sonst war, muss ich dann mal die WTCC loben. Die beiden Rennen lagen endlich zeitlich vernünftig, in dem sie das DTM Rennen einrahmten, sie waren auch noch richtig gut. Beide Läufe waren spannend und boten viel Action, was auch an den Witterungsbedingungen lag. Eine nasse Fahrbahn sorgt halt immer wieder für Spaß. Auch zeigte man bei Chevrolet, wie man mit einem Dreifach Erfolg umgeht. Statt wie Audi in Zandvoort die Autos kurz vor der Ziellinie noch zu sortieren, ließ man die drei Führenden im zweiten Rennen einfach fahren. Am Ende gewann mit Rickard Rydell ein Schwede in Schweden. Dafür nahm man sogar in Kauf, dass Nicola Larini, der den drei in der Meisterschaft führenden BMW Piloten auf den Fersen ist, eben zwei Punkte weniger auf dem Konto hat. Tolle und mutige Entscheidung, dazu sportlich richtig.
Dass beide Rennen so gut waren, lag aber auch an der Strecke. Anderstop ist eine Strecke vom alten Schlag, auf der es nicht nur eine Ideallinie gibt und dementsprechend viel los ist. Tausendmal besser als Valencia und die sonstigen Kurse. Sollte man auf jeden Fall im Kalender behalten.
ChampCar - Ab in die Stadt
Ein ebenfalls gutes Rennen lieferten die ChampCars gestern Nacht auf dem holprigen Strassen von San Jose ab. Vor allem Neil Jani und Robert Doornbos lieferten sich ein gutes Duell um die Spitze, während Sebastian Bourdias gedanklich schon woanders zu sein scheint. Von ihm sah man während des Rennes so gut wie nichts.
Gesehen habe ich das Rennen über den Sopcast Player und dort auf einem chinesischen Sender. Die beiden Herren quasselten sich dumm und dusselig, verpassten aber den Zieleinlauf vor lauter Rederei. Spaß machte das nicht gerade, auch wenn man die Wagen einigermaßen kennt. Aber schlimmer als Sascha Roos war es auch nicht.
Und sonst?
Domain ist bestellt. Mal sehen. Sobald der FTP freigeschaltet ist, installiere ich Wordpress. Dann muss ich mal sehen, was ich mit dem Design mache. Die Hilfe, die man mir hier freundlicherweise in Aussicht gestellt hat, werde ich gerne annehmen ;)
Mal ganz ehrlich. Das wäre ein super Rennen in Zandvoort gewesen. Aber dann kommt die beschissene Stallorder von Audi. Premat hätte gewinnen sollen, wurde aber zurück gepfiffen um Thomcyk durch zu lassen, Timo Scheider ließ Ekstörm noch durch. Und das alles auf der Zielgerade vor allen Fans.
Ich kann verstehen, wenn man im letzten Rennen der Meisterschaft sowas macht, aber bei einem Rennen, wo eh vier Audis vorne sind, wo kein Mercedes in der Nähe ist, da ist sowas einfach nur zum Kotzen. Super Sport, DTM. Nehmt Euch mal ein Beispiel an der NASCAR. Kompliment an der Stelle an die Kommentatoren Philipp Sohmer und Manuel Reuter, denen das Entsetzen über die Stallorder in der letzten Runde anzumerken war, und die nicht mit kritischen Bemerkungen gespart haben.
Stallorder ist keinen Deut besser als das Doping im Radsport. Die Fans werden um ein Ergebnis und ein Rennen betrogen. So macht Motorsport keinen Spaß.
Formel 1 - Wir haben die Infos, aber wir nutzen sie nicht
Wie schon mal erwähnt - ich halte Ron Dennis für einen Racer der alten Schule, dem sehr daran gelegen ist, dass es vernünftigen Rennsport gibt. Aber Ron Dennis ist nicht nur Rennleiter seines Teams, sondern auch Geschäftsmann. Er hat die Verantwortung für viele hundert Angestellte und muss auf seinen Partner Mercedes Rücksicht nehmen. Dort war man im letzten Jahr mehr als unzufrieden. Man war nur noch dritte Kraft, der letzte WM Titel lag mittlerweile sieben Jahre zurück und ein achtes Jahr wollte man nicht unbedingt mehr haben. Im letzten Jahr gab es massive Gerüchte, dass Mercedes die Lust an der Formel Eins und vor allem am Geldausgeben verliert. Angeblich wollte man die Anteile an McLaren weiter verscherbeln, was Norbert Haug und Ron Dennis gerade so abbiegen konnten. Klar war aber, dass McLaren in diesem Jahr massiv unter Druck stehen würde. Wie hoch der im Winter schon war, zeigt auch die Schwierigkeiten die Ron Dennis mit der Verpflichtung von Lewis Hamilton hatte. Lieber wäre ihm ein erfahrener Pilot gewesen, der schnell genug ist, um regelmäßig auf dem Podium zu landen, damit man wenigstens den Konstrukteurstitel gewinnen würde. Das Hamilton eine so sensationelle Saison hinlegen würde, war ja nun auch nicht klar.
Die Saison ist für McLaren durchwachsen gestartet, und besserte sich dann im Mai und im Juni. Komischerweise genau zu der Zeit, als bei Ferrari mysteriöser Weise der Windkanal ausfiel und Nigel Stepney angeblich mit den Konstruktions- und Organisationsplänen aus dem Haus Ferrari bei McLaren, bzw. seinem alten Kumpel Coughlan aufschlug.
Offiziell weiß niemand, was in den Dokumenten steht, aber es sollen detaillierte Pläne des diesjährigen Wagens sein und damit lernt McLaren die gesamte Philosophie von Ferrari. Wie man Probleme löst, wo welche liege, wo man Vorteile hat, und wo man hinterher hängt. Auch Dinge wie der Tankinhalt dürften bekannt sein, allerdings meinte Mario Theissen neulich, dass man das eh ab Mitte der Saison von allen Teams wissen würde. Deutlich schwerwiegender
dürften die Materialen sein, die man über den Motor erhalten hat, denn hier kann man Verbesserungen übernehmen, die nicht sichtbar sind.
Die Frage ist, wie man McLaren umgeht. Hat man das Material vernichtet? Gesagt wurde das jedenfalls nicht. Aber selbst wenn McLaren alles vernichtet hat, bleibt die Frage ob man nicht doch jemanden aus der Technikabteilung hat reinschauen lassen. Vielleicht ist mal eine CD mit den Infos rumgeflogen, oder sonstiges. Das kann niemand sagen und weil das so ist, kann man McLaren auch nicht verurteilen. Es wäre ungerecht, denn McLaren hat alles getan, um der FIA bei der Aufklärung zu helfen, in dem man die Unterlager über den neuen McLaren der FIA zum Vergleich gegeben hat.
Auf der anderen Seite wäre ich seitens Ferrari auch sauer. In diesem Geschäft, in dem man Funkfrequenzen scrambelt, in der es um sehr, sehr viel Geld geht, in dem es in den letzten Jahren immer wieder Spionage Affäre gegeben hat, unter denen vor allem Ferrari zu leiden hatte, in diesem Geschäft kann man kaum annehmen, dass McLaren die erhaltenen Informationen nicht doch auf die ein oder andere Weise nutzt. Deswegen kann ich den Urteilsspruch der FIA auch gut verstehen. Man hat McLaren quasi bis ins nächste Jahr unter Bewährung gestellt.
Wie dem auch sei - die WM dürfte in diesem Jahr für McLaren Mercedes einen schalen Beigeschmack haben.
NASCAR - Indy 400
Nach einer Woche Pause geht es weiter im NASCAR Nextel Cup. Das war dann auch die letzte Pause im Cup bis Ende des Jahres. Zeit mal einen Blick auf den Chase zu werfen.
Sicher drin sind Gordon, Hamlin, Kenseth, Burton, Edwards und Stewart. Bei allen anderen ist das noch unsicher. Vor allem Junior steht auf der Kippe, denn von hinten drängen Ryan Newman (- 30 auf Junior), Kurt Busch (- 77), Jamie McMurray (- 111) und Greg Biffle (- 185). Alle weiteren Fahrer sind meiner Meinung nach raus.
Jedes Rennen bis zum Rennen am 08.09 in Richmond ist also entscheidend und ein Ausfall tut nun doppelt weh. Schwer zu sagen, wer am Ende das Rennen machen wird, aber sollte Junior nicht in einen Unfall verwickelt werden, halte ich ihn für einen sicheren Kandidaten. DEI hat in den letzten Rennen einen guten Job gemacht, was man auch an seinem Teamkollegen Martin Truex jr. sieht, der vor ihm im Chase steht.
Vom Rennen in Indy sollte man sich nicht zu viel erwarten. Auf dem 2,5 Meilen Oval mit seinem flachen (9° Grad) Kurven zieht sich das Feld sehr schnell auseinander und es bilden sich kleine Grüppchen. Spätestens nach 20 Runden passiert nicht mehr viel. Da helfen auch keine Gelblichtphasen. Aber man läßt sich ja gerne vom Gegenteil überzeugen.
Dieses Wochenende steigt ESPN in die Übertragung ein. Ab dem Chase kommt dann auch die Übertragung auf ABC. ESPN, die seit 2000 kein NASCAR Nextel/Winston Cup Rennen übertragen haben, hauen auch direkt voll rein und haben diese Woche inkl. des Rennens 66 Stunden über die NASCAR berichtet.
DTM - Zandvoort
Zandvoort gehört zu meinen Lieblingsstrecken, auch wenn man ehrlich sagen muss, dass die Strecke dank mangelnder Auslaufzonen nicht gerade zu den sichersten gehört. Aber die Strecke ist wirklich genial und eine reine Fahrerstrecke. Ich freu mich schon auf das Rennen, denn es gibt hier wirklich sehr viele Überholmöglichkeiten. Das könnte ein echtes Fest werden, wenn die Fahrer gut drauf sind. Die Stimmung zwischen Audi und Mercedes ist zurzeit ja nicht die allerbeste, also könnte auch das für jede Menge Action sorgen.
ACHTUNG: Das Rennen startet schon um 13.00 Uhr, da die ARD dachte, dass man die Tour de France übertragen würde.
WTCC - Schwedenhappen
Die WM macht Station in Schweden, auf einer der interessanteren Rennstrecken. Anderstop ist eine sehr schnelle Strecke, die, wenn man die lange Version fährt, einen sehr schönen Rhythmus hat. Es gibt eine mächtig lange Gerade, an deren Ende eine Enge Rechtskurve hängt, an der man sehr schön ausbremsen. Ansonsten ist es mit dem Überholen in der Anderstop so eine Sache. Ich bin mal gespannt, wie der Strecke nach dem Umbau im letzten Jahr nun aussieht. An der Streckenführung hat man wohl nichts geändert, aber die gesamte Boxenanlage ist erneuert worden.
ChampCar - Ab in die Stadt
San Jose ist ein der typischen alten Stadtkurse. Hoppelige Geraden, enge 90 Grand Kurven. Eher langweilig. Interessanter ist da schon die Frage, was Sebastian Bourdais im nächsten Jahr machen wird. Sein Formel Eins Abenteuer scheint schon vorbei zu sein, bevor es angefangen hat, aber auf noch eine Saison ChampCar hat er augenscheinlich keine Lust. Nun kommt aber die Meldung, das sein Team Newman/Haas bei Robert Yates Racing in der NASCAR einsteigt und man redet schon davon, dass man den Franzosen im nächsten Jahr im Nextel Cup sieht. Interessant wäre das sicher, aber ich weiß nicht, ob der Franzose, der eh nicht den besten Ruf in den USA hat, sich dort so wohlfühlen wird.
Und sonst?
Embedded TV hat das gesamte NASCAR Wochenende zur Verfügung.
28.07.2007
Formel Master
1. Rennen Anderstop
12:00 Uhr EURO
Formel Drei Euro
1. Rennen Zandvoort
12:10 Uhr PREM
DTM
Quali Zandvoort
13:30 Uhr ARD
British F3
Rennen Brands Hatch
14:50 Uhr MotorsTV
British GT
Rennen Brands Hatch
15:45 Uhr MotorsTV
Formel Drei
1. Rennen Zandvoort
17:00 & 20:10 Uhr PREM
Formel Drei
1. Rennen Zandvoort
19:00 Uhr DSF
Formel BMW
1. Rennen Zandvoort
21:00 Uhr PREM
ALMS
Rennen Mid-Ohio
21:00 Uhr MotorsTV
29.07.2007
NASCAR Busch
Rennen Indy
01:30 Uhr NASN
Die Busch Serie fährt nicht auf dem großen Oval, sondern auf einem anderen, sehr kleinen Oval in der Nähe der Traditionsstrecke.
Seat Supercup
1. Rennen Zandvoort
09:10 Uhr PREM
WTCC
Warmup Anderstopp
09:30 Uhr EURO
Formel BMW
2. Rennen Zandvoort
09:45 Uhr PREM
Formel Master
2. Rennen Anderstop
10:15 Uhr EURO 2
Formel Drei Euro
2. Rennen Anderstopp
10:25 Uhr PREM
Seat Supercup
2. Rennen Zandvoort
11:30 Uhr PREM
WTCC
1. Rennen Anderstopp
12:00 Uhr EURO
Formel Drei
2. Rennen Zandvoort
12:05 & 17:00 Uhr PREM
Jaja, da dachte ich, es würde mal ein paar Tage ruhiger, da kommen neue Aufträge rein. Ich beschwer mich ja nicht. Als freier Journalist ist man ja froh, wenn es gut läuft, aber bei so viel Arbeit bleiben andere Sachen eben liegen.
NASCAR - Merger, Merger, Merger
Die Veränderungen in der NASCAR Szene gehen weiter und für alteingesessene Fans folgt eine merkwürdige Meldung nach der nächsten. Das DEI. Inc (wie hier schon mal gemeldet) jetzt offiziell das Ginn Racing Team gekauft hat, ist ja noch zu verkraften. Ginn selber hatte erst im letzten Jahr MB Racing gekauft, die ihrerseits erst seit Ende der 90er Jahre mehr oder weniger erfoglos in der NASCAR unterwegs waren. Jetzt ist aber zu hören, dass Robert Yates sein Team ebenfalls teilweise veräußert. Aber der Name des Partners, der da wohl in die NASCAR Szene einsteigt, dürfte die Racefans elektrisieren. Niemand anderes als das Newman-Haas Team soll bei Yates einsteigen. Das ist dann schon eine mittlere Sensation, denn Newman-Haas gilt als absolute Topmannschaft in den USA, wie sie in der ChampCar Meisterschaft ja auch seit Jahren beweisen. Wenn ich es richtig im Kopf habe, hat Carl Haas auch noch nie ein NASCAR Team betrieben, also dürfte das eine Premiere sein. Der Grund für den Merger ist wie bei allen Teams in letzter Zeit das Geld. Yates hat zwar genug davon, aber die NASCAR wird immer teuerer, egal, was sehr die NASCAR versucht, die Ausgaben unten zu halten.
Das Problem sind auch nicht die Rennen oder die Tests, sondern die aufwendigen Testabteilungen, die die Teams mittlerweile in ihren Werkstätten zusammenbasteln. Die Zeit neben der Strecke kostet die Team weitaus mehr, als ein Rennen. Den Grund hierfür sehen viele in der Top35 Regel. Wer sich nicht automatisch qualifizieren kann, der muss seine Abstimmung aufs Training auslegen und kann die kurzen Sessions nicht für die Rennabstimmung nutzen. Das führt dann wieder dazu, dass man im Rennen schlecht ist, wenig Punkte bekommt und der Teufelskreis beginnt. Michael Waltrip kann ein Lied davon singen.
Nun überlegt man bei der NASCAR, die Regel aufzuweichen, und nur noch den Top 25 Teams automatisch einen Startplatz zu zusichern. Das könnte die Situation zumindest bei den kleineren Teams deutlich entspannen.
Bei den Top Teams wird das aber nichts ändern, im Gegenteil. Da die Luft nach unten dann dünner wird, ist man gezwungen noch mehr Geld zu investieren, um ja nicht aus dem Top 25 rauszufallen. Da betrifft vor allem die Dodge Teams, die dieses Jahr wirklich sehr leiden. Muss man sich vorstellen: zurzeit ist kein einziger Dodge Pilot in den Top 12 und Montoya ist drittbester Dodge Pilot.
Das die Veränderungen bei NASCAR vor allem bei den Fans nicht so gut ankommen, sieht man auch bei den Rating. Die gehen weiter in den Keller, auch wenn das noch auf einem hohen Niveau passiert. In diesem Jahr konnten nur die Rennen in Las Vegas und Texas bessere Quoten als im letzten Jahr erzielen. Sicher, etliche Rennen mussten wegen schlechen Wetters verschoben werden, aber die Richtung der Ratings ist doch klar. Vom Topereigniss eines Wochenendes ist man weit entfernt. Meist liegt man hinter den Baseball Spielen des Wochenendes auf Platz drei oder noch schlechter. Es wird interessant zu sein, wie die Ratings im Herbst sind, wenn die NFL wieder losgeht.
Auch die Rennen sind bei weitem nicht mehr alle ausverkauft. Für viele Rennen, auch für das in Indy am Wochenende gibt es immer wieder noch Karten, und die Ticketpreise sind leicht gesunken, weil man den Fans nun Paketpreise anbietet, damit sie kommen. Tatsächlich bewegen sich die Preise der NASCAR auf den großen Strecken wie Daytona, Talladega oder Indy fast auf Formel Eins Niveau, wenn man die große Nummer mit den teuersten Sitzplätzen und Verpflegung fährt. Aber selbst auf kleineres Strecken ist man erst so ab 100 Dollar Eintritt dabei.
Natürlich ist die NASCAR weit davon entfernt unpopulär zu sein, aber wenn eine normale Ausstrahlung eines Wrestling Abends der WWE auf einem Kabelkanal an einem Wochenende mehr Zuschauer zieht (3,819,000), als die Ausstrahlung eines Busch Rennes am Samstagnachmitt auf ABC (2,519,000), dann ist dann schon ein Warnschuss. (Quelle). E
Ein weiterer Grund für die schlechten Ratings könnten aber auch darin begründet liegen, dass die Rennen, da muss man ehrlich sein, in diesem Jahr oft recht eintönig waren. Die Top Teams, allen voran Hendrick, sind einfach zu stark, und auf den 1,5 Meilen Ovalen tut sich meist wirklich wenig. Die Überlegung, auf Ovalen wie Texas, Michigan, Chicagoland, Miami, Atlanta, Fontana, Kansas und Pocono, in Zukunft restrictor plates einzusetzen wird durchaus immer lauter, auch wenn die Fahrer sich aus Sicherheitsbedenken dagegen aussprechen. Auf der anderen Seiten passiert auf diesen Ovalen selbst dann nichts, wenn die NASCAR 2o Runden vor Schluss eine "debris caution" ausspricht, um das Feld für den Schluss eng zusammen zu haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die NASCAR auf einigen der genannten Strecken in Zukunft die Luftmengenbegrenzer einsetzen wird, damit, vor allem bei den Rennen zur Mitte der Saison, die Zuschauer nicht so in Scharen davon laufen, wie in diesem Jahr.
Am Wochenende geht es nach Indy, aber auch hier sollte man nicht zu viel erwarten. Das Rennen im letzten Jahr war ein echter Langweiler.
Formel 1 - Sakon Yamamoto? Wer isn ditte?
Spyker hat Sakon Yamamoto als Fahrer für die restliche Saison bestätigt. Sakon Yamamoto? Der war 2006 als Testfahrer/Dritter Fahrer für Aguri unterwegs, und es heißt, dass er mächtige Freunde in der Honda Zentrale hat. Außerdem schleppt er jede Sponsoren mit sich rum, was sein Engagement bei Spyker sicher beflügelt haben wird. Er gilt als Talent, hat aber bei seinen bisherigen Einsätzen davon wenig gezeigt. Immerhin konnte er bei Aguri einmal Takuma Sato in der Quali schlagen. Da Yamamoto absolut null Erfahrung mit der Formel Eins in diesem Jahr gesammelt hat und noch nie im Spyker gesessen hat, sollte Adrian Sutil keine Probleme mit ihm haben.
Formel 1 - STR vor Umbau
Scott Speed hat zwar gestern bei den Tests wieder im Wagen gesessen, aber seine Zeit bei STR ist wohl vorbei. Wie auch die von Luizzi. Aber bei STR hängt der Haussegen weiter schief. Jetzt ist der Talentscout Dr. Helmut Marko in Bedrängnis, der in den letzten Jahren zwar etliche Talente gefunden hat, aber in der Formel Eins konnte niemand überzeugen. Weder Speed, noch Luizzi noch Klien erfüllten ihr Soll. Stattdessen muss sich STR wohl Sebastian Vettel ausleihen, der zwar auch aus der Red Bull Föderung stammt, aber von BMW genauso gefördert wurde. Überhaupt schaffen es wenig Fahrer aus dem Förderprogramm richtig an die Spitze. Bei Red Bull selber fährt gar keiner mehr aktiv, bei STR wird man wohl auch nur höchstens einen Fahrer (wenn überhaupt) im nächsten Jahr als Einsatzfahrer haben. Das hatte man sich wohl auch mal anders vorgestellt. Und so geht das Gerücht, dass man bei STR kräftig umbauen will. Die alten Fahrer raus, das Förderprogramm soll eingeschränkt werden, statt dessen will man lieber etwas Geld für gute Fahrer ausgeben. Die Zusammenarbeit mit dem Red Bull Designcenter soll verstärkt werden und Berger will wohl die Teamleitung noch mehr an sich reißen.
Und sonst?
Wochenendvorschau: DTM in Zandvoort, NASCAR in Indy, ChampCar in San Jose, WTCC in Anderstop und die FIA GT fährt ihr 24 Stunden Rennen in Spa, von dem man nur die letzten Stunden bei Premiere wird sehen können. Auch im IPTV Portal von Premiere wird nichts übertragen. Sehr schwach.
TV Programm gibt es ab morgen wieder und ich hoffe ab dann auch wieder regelmäßig.
Das Rededuell zwischen Massa und Alonso war zwar auf italienisch, aber ein wenig verstehe ich noch, weswegen ich währenddessen schon grinsen musste, als ich mir die Brocken, die ich verstand zusammenbastelte. Noch schöner ist das Transkript. Da Motorsport Total es von "20min" geklaut hat, klaue ich es jetzt auch mal.
Alonso: "Absichtlich, das hast du absichtlich gemacht!"
Massa: "Geh weg, geh und setz dich erstmal aufs Klo. Du hast das Rennen gewonnen und führst dich so auf, blödsinnig."
Alonso: "Das kannst du einfach nicht machen."
Massa: "Du musst lernen..."
Alonso: "Der Einzige, der lernen muss, bist du! Drei Runden zu fahren und du wirst letztlich beinahe Fünfter? Komm schon - das hast du super gemacht!"
Massa: "Jaja, und ich habe es auch in Barcelona absichtlich gemacht. Du musst lernen, lernen!"
Formel Eins - Ärger bei STR
In einem Interview mit "Speed TV" hat Torro Rosso Fahrer Scott Speed deutliche Worte gefunden. Seiner Meinung nach, suchen Berger und Teamchef Franz Tost eine Möglichkeit sowohl ihn, als auch Luizzi unbedingt los werden. Er sieht für sich keine Zukunft bei STR und auch in der Formel Eins scheint es ihn nicht zu halten. Offenbar ist sowohl Berger als auch Tost am Wochenende der Kragen geplatzt. Vor allem auf Luizzi scheint man sauer zu sein. Der war hinter dem Pacecar nach der Ausfahrt aus den Boxen rausgeflogen, was an sich schon blöd ist. Richtig schlecht sah es aber aus, das Luizzi aus dem Wagen steigen musste, während Hamilton, der an der gleichen Stelle abgeflogen war, den Motor laufen und sich von einem Bagger zurück auf die Strecke hieven liess. So viel Biss wünscht sich Berger wohl auch von seinen Fahrern.
Immerhin hielt Liuzzi nach dem Rennen den Mund, während Speed sich lautstark beschwerte, was wohl sein Ende bei STR einläuten dürfte. Angeblich hat Berger direkt nach dem Rennen bei Mario Theissen um die Freigabe von Sebastian Vettel gebeten, der schon in Ungarn im Auto sitzen könnte, sollte ein Test vor dem GP zu stande kommen.
- Bei Spyker hat Markus Winkelhock wohl sein erstes und letztes Rennen gefahren. Man will entweder Christian Klien einsetzten, der viel Rennerfahrung besitzt, oder es mit eine Bezahlfahrer versuchen. Das hängt davon ab, ob man zusätzliche Sponsoren findet, die den Einsatz bezahlen.
IRL / ChampCar Rückblick
Beide Rennen am Wochenende waren an Langweile kaum zu überbieten. Beim IRL Rennen konnte ich noch wach halten, bei ChampCar Rennen war es dann vorbei. Das bemerkenswerteste des Wochendendes: Während bei IRL Rennen drei der vier Andretti-Green Autos sich in der ersten Kurve gegenseitig abschossen, weilte Dynastiegründer Mario Andretti beim ChampCar Rennen als "Grand Marshall" in Kanada. Andretti soll es auch sein, der hinter den Kulissen heftigst an einer Wiedervereinigung der beiden Serien arbeitet, die beide weiterhin den Bach runter gehen. Immerhin hat die IRL dieses Jahr eine sehr starke Saison mit guten Rennen. Bei den ChampCars geht es so, auch wenn die Meisterschaft extrem spannend ist.
NASCAR - Edwards verletztt
Man sollte ja eigentlich annehmen, dass NASCAR Fahrer mit ihren 36 Rennen in der Saison ausgelastet sind. Vor allem, wenn sie wie Carl Edwards auch noch die komplette Busch Saison fahren. Tatsächlich handelt es sich bei den NASCAR Piloten allerdings meist um schwerstabhängige, die ein freies Wochenende einfach nicht aushalten. Tony Stewart, Dale Earnhardt und eben auch Carl Edwards steigen gerne am Wochenende noch mal ins Auto und fahren "Dirt Track" Rennen in der Provinz. Jimmi Johnson hat sogar direkt hinter seinem Haus eine eigene Kart "Dirt Track". Bei diesen Rennen kracht es gerne mal und letztes Wochenende erwischte es Carl Edwards, der am Tag zuvor noch beim Busch Rennen unterwegs war. Angeblich hat er sich die rechte Hand verstaucht, bzw. den rechten Daumen ausgekugelt, und das so übel, dass der geplante Test mit ihm die Woche komplett ausfällt. Jack Roush war wohl nicht sehr erfreut. Diese "Dirt Track" Rennen sind vielen Rennstallbesitzern ein Dorn im Auge, aber einerseits hockt da die Hardcore NASCAR Fanszene, andererseits lassen sich viele Fahrer das Recht auf einen Start bei den Rennen vertraglich zusichern. Die meisten Teambesitzer ist es dann wohl auch lieber, die Herren toben sich da aus, als wenn sie es heimlich woanders machen. Sonst kommt es dann zu mysteriösen "Tennisunfällen" wie damals bei Montoya, als der wohl verbotenerweise Motocross gefahren war.
Formel Eins Team Besitzer sind da sowieso etwas zickig. Michael Schumacher musste es wohl in den Vertrag schreiben lassen, dass er weiter reiten und Fußball spielen durfte. Das war früher deutlich anders, als die Fahrer noch nicht so viel verdienten und wegen der Startgeldes in der Formel Zwei und anderen Serien antraten. Eine Sache, die Jim Clark zum Verhängnis wurde. Das man den Fahrer, die damals sowieso nie wussten, ob sie ein Rennen überleben würden, in den 70er und 80er Jahren verbot sich weitergehend zu beschäftigen, kann ich ja verstehen. Aber warum macht man das heute, mal abgesehen von der Sponsoren Kiste? Wie gerne würde man doch zum Beispiel in Le Mans wieder aktive Rennfahrer sehen. Oder warum setzt Mercedes nicht einen "Promi" Wagen bei der DTM ein, in den man auch mal einen Hamilton setzt, vorausgesetzt, der hat Lust dazu.
Und sonst?
Keine TV Vorschau heute, ich bin einfach zu müde. Ab morgen wird alles besser, denn ab da wird die Arbeit endlich etwas weniger.
Ausserdem überlege ich mit dem Blog umzuziehen. Ich bin in diesem Blog eigentlich nur Autor, um die Technik kümmert sich Ix, der aber auch viel zu tun hat, und zu dem im Urlaub ist. Da ich ihn nicht dauernd mit Technikbitten nerven möchte und ich gleichzeitig eine Plattform suche, auf der ich mehr am Design schrauben kann gedenke ich auf ein Wordpressblog mit eigener Domain umzuziehen. Ich hab ja auch gerade weniger zu tun, da kann so einen Mist ja mal machen :)
Mal sehen, ich hab mich noch nicht endgültig entschieden.
Tja - was ein wenig Regen doch aus einem Rennen machen kann. Gut, am Anfang war es etwas viel Wasser, aber das legte sich ja schnell wieder. Ich hab schon ähnliche Regengüsse bei F1 Rennen gesehen und da wurde nicht abgebrochen. Aber da standen wirklich zu viele Wagen am Ende der Start/Zielgeraden.
Am Ende war Alonso einfach der cleverere und schnellere Fahrer. Zumindest im Regen. Auf trockener Strecke hatte der Spanier keine Chance gegen Massa, der am Ende versuchte das Rennen von vorne zu kontrollieren. Das war meiner Meinung nach der größte Fehler, denn der Regen war ja angesagt, also wäre es besser gewesen, alles aus dem Wagen rauszuholen, um noch mehr Vorsprung zu holen. Alonso hatte vor dem zweiten Regenguss rund 5 Sekunden Rückstand. Wie gut der Spanier im Regen war, zeigte sich da schon. Denn die fünf Sekunden waren weg, als Massa in Box kam um die Intermediates zu holen. Der Ferrari-Fahrer beklagte sich ja über Vibrationen mit den Intermediates, aber komischerweise hatte er die am Anfang nicht und den Vorsprung verlor er am Ende, als er mit Slicks bei Regen unterwegs war. Alonso war zumindest im Regen meiner Meinung nach der deutlich schnellste. Gerne hätte ich aber gesehen, was Raikkönen bei dem Wetter angestellt hätte, aber dem war mal wieder das Glück nicht hold. Mal abgesehen von seinem Fehler, als er an der Boxeneinfahrt vorbeirutschte, war er wirklich gut unterwegs und machte teilweise Druck auf Alonso.
Den Preis für das Schlitzohr des Rennen teilen sich bei dem Rennen das Spyker Team und Lewis Hamilton. Spyker, weil sie Markus Winkelhock vor dem Start auf Intermediates wechselten, Hamilton, weil er, nach dem er in der zweiten Runden ebenfalls im Kies steckte, den Motor laufen und sich von einem Bagger hochheben und zurück auf die Strecke stellen ließ. Das war das unglaublichste Manöver, was ich jemals in der Formel Eins gesehen habe.
So - jetzt hoffen wir mal, dass es in 14 Tagen in Ungarn, der Strecke mit dem höchsten Langweilfaktor auch regnet.
16:16 Uhr
Oh - nach dem Rennen beim Wiegen zicken sich Massa und Alonso so richtig an. Interessanterweise beschimpfen sich die beiden auf italienisch. Es geht um die Berührung. Massa beschwert sich über das Manöver, Alonso sagt ihm, er solle sich nicht so anstellen, schließlich habe Massa dasselbe mit ihm in Barcelona gemacht. Bei der Siegerehrung hält die gute Stimmung an und man geht sich aus dem Weg. Aber Massa war im Regen nicht so gut wie Alonso. Angeblich hatte er "Vibrationen". Hätte ich auch gesagt.
16:08 Uhr
Alonso deklassiert Massa innerhalb von zwei Runden um 5 Sekunden.
16:04 Uhr
Alonso ist rund eine Sekunde pro Runde schneller als Massa, der offenbar kein Regenfahrer ist. Noch vier Runden.
16:02 Uhr
Alonso presst sich an Massa vorbei. Inkl. Berührung. Aber Massa ist auch deutlich langsamer im Regen.
15:59 Uhr
Noch sechs Runden. Alonso scheint schneller als Massa zu sein. Und ist dran. Er ist wirklich deutlich schneller. Wenn das mal gut geht, denn Massa sieht nicht so aus, als ob er sich überholen lassen will. Die geben es aber richtig.
15:57 Uhr
Massa rutscht sehr stark. Und kommt an die Box. Alonso kommt auch. Es regnet aber nicht so richtig auf der ganzen Strecke. Noch sieben Runden.
15:55 Uhr
Es regnet.
15:51 Uhr
Es regnet leicht in der Dunlop Kehre. Renault wechselt bei Kovalainen auf Intermediates. Aber die Strecke ist weiter trocken genug.
15:50 Uhr
Ah! Noch 12 Runden und in fünf bis sieben Minuten soll es regnen. Das könnte interessant werden.
15:47 Uhr
Da liegt ein Teil auf der Zielgerade. Bei der NASCAR hätte es jetzt eine Safety Car Phase gegeben und wir hätte wieder ein spannendes Rennen.
15:40 Uhr
Hamilton fräst durch das Feld und liegt augf Platz 10. Hat aber 30 Sekunden Abstand auf Platz acht. Das wird wohl nichts, wenn nicht was passiert. Der Spannung in der WM würde das Ergebnis gut tun.
15:35 Uhr
Das Regenradar zeigt nichts an, aber dass muss in der Eifel ja nichts bedeuten. Es hängen ein paar dunkle Wolken am Rand der Strecke, aber weiterer Regen ist auch seitens der Rennleitung nicht angekündigt.
15:33 Uhr
Räikkönen ist out, Alonso muss vor Massa in die Box womit der Brasilianer das Rennen in der Tassche haben sollte. Mark Webber liegt auf Platz drei. Massa kommt eine Runde nach Alonso und bleibt wie erwartet vor dem Spanier.
15:27 Uhr
Tja, es tut sich wirklich nic ... oh - Räikkönen hat ein Problem. Es klingt nach einem Getriebeproblem. Oder Elektronik. Mal läuft der Wagen, mal geht gar nichts. Er rollt in der Anfahrt zur Boxengasse aus.
15:19 Uhr
Schönes Duell zwischen Kubica, Heidfeld und Fisichella. Ansonsten tut sich nichts. Vorne bläst Massa weg, während Räikkönen sich hinter Alonso eingerichtet hat. Vermutlich wartet man auf die Boxenstopps.
15:15 Uhr
Es tut sich wenig und der Nürburgring zeigt seine Schwächen. Man kann einfach kaum überholen, selbst wenn man deutlich schneller ist. Da braucht es schon die Brechstange, die zur Mitte des Rennens keiner rausholen will. Regen ist auch nicht mehr in Sicht.
15.07 Uhr
Heidfeld schubst Schumacher raus. Sato fällt aus. Da waren es nur noch 14 Autos.
15:04 Uhr
Raikkönen läuft auf Alonso auf und das Rennen ist nach 20 Runden wieder im gewohnten Rhythmus. Hamilton ist letzter. Ist auch klar, der war ja schon überrundet.
15:01 Uhr
Es könnte jetzt mal wieder regnen, finde ich.
14:56 Uhr
Ne, Massa vor Alonso und Räikkönen (Wie kommt der dann da wieder hin?), Webber, Wurz, Kovalainen, Coulthard, Kubica, Schumacher, Heidfeld.
Och, schade. Winkelhock rollt mit einem Motorschaden aus. Aber das erste Rennen angeführt. Mehr kann man nicht verlangen.
14:55 Uhr
Ich glaube Hamilton führt. Das Livetiming der F1 weiß es aber auch nicht.
14:52 Uhr
Die Boxentopps gehen los. Man wechselt von Intermediates auf Slicks. Mal sehen, wie lange.
14:48 Uhr
Die Fahrer geben es sich gerade richtig. Die Red Bulls sind nahe einer Kollison, Räikkönen, auf sechs zurück gefallen, kommt an Kovalainen nicht vorbei. Vorne ist es zwischen Massa und Alonso eng, aber es passiert nichts.
14:44 Uhr
Restart. Alonso beißt am Heck von Massa. Winkelhock wird durchgereicht, beide Red Bull auf drei und vier. Hamilton hat auf Slicks gewechselt und rutscht herum.
14:37 Uhr
So - weiter gehts. Man fährt mit Intermediates zwei Runden hinter dem Saftey Car. Damit bekommt Spyker weitere Führungsrunden. Heidfeld wechselt von Heavy Rain auf Intermediates.
14:33 Uhr
Wenn die noch länger warten, regnet es gleich wieder.
14:26 Uhr
Es scheint wieder die Sonne, aber der nächsten Regen ist angesagt. Offenbar sind viele Fahrer während der Safety Car Phase in die Box gekommen (aus Sicherheitsgründen um auf Regenreifen zu wechslen) und denen droht jetzt eine Drive Trough. Noch kein Restart angesagt.
14:00 - 14:25 Uhr
So einen Start habe ich ja noch nie gesehen. Erst schiessen sich die beiden BMW Piloten ab, dann Rosberg den Kollegen Barrichello. Und dann kam halt das, was am Nürburgring gerne kommt. Ein netter Eifelschauer. Und alle, wirklich alle sind rettungslos überfordert, bis auf - Markus Winkelhock. Der hat die Wolke gesehen, ist vor dem Start an die Box gefahren und hat sich Regenreifen geholt. Als der große Regen los ging, schoss Räikkönen an der Boxeneinfahrt vorbei, und muss bei heftigem Regen eine ganze Runde fahren. Es schüttet, alle rutschen, gehen an die Box oder fliegen einfach ab. Und wer führt nach drei Runden? Markus Winkelhock!
Nachdem dann am Ende der Start/Ziel Geraden gleich fünf Wagen abgeflogen waren, hatte die Rennleitung ein Einsehen und stoppte das Rennen ganz. Hamilton, der auch abgeflogen war, hatte den Motor laufen lassen, lies sich von einem Bagger (!) hochheben und auf der Strecke wieder absetzen. Das hab ich auch noch nie gesehen. Definitiv raus sind: Button, Sutil, Luizzi, Speed und Rosberg.
Gottseidank ist nix passiert und so viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr bei einem Start.
In seiner Sonntagausgabe hat das Red Bulletin ein heftiges Fotos vom Einschlag Hamiltons in den Reifenstapel. Da sieht man mal, das Kiesbetten der Formel Eins beim einem Unfall eher schaden, als helfen. Dadurch, dass der Wagen immer wieder leicht abhob, konnte Hamilton nicht richtig verzögern. Hätte es dort Asphalt gehabt, wäre der Einschlag nicht so heftig gewesen.
Hamilton wird heute auch an den Start gehen.
Nebenbei angemerkt: Jetzt kommentiert das Deppen Duo bei Premiere auch noch den Porsche Cup.... wo ist Ralf Heinke? Dann halt Eurosport mit Uwe Winter.
Update 18:44 Uhr: Hamilton muss laut einer Meldung von Motorport-Total.com doch zum FIA Arzt, der über seine Fahrtüchtigkeit entscheidet. Da die Untersuchungen keinerlei Verletzungen ergeben haben, gehe ich mal davon aus, dass er fahren wird.
Für alle, die auf Upates bzgl. des Gesundheitszustandes von Lewis Hamilton warten, kann ich Entwarnung geben. Auf Premiere wurde eben nach einer Pressekonferenz von McLaren-Mercedes erzählt, dass es ihm gut geht und man bei den bisherigen Untersuchungen keine Brüche oder sonstiges feststellen konnte. Er wird im Moment noch mal im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz untersucht und soll heute Abend wieder an der Strecke sein. Die Frage ist aber, ob er nicht Probleme mit seinem Nacken oder gar eine Gehirnerschütterung hat. Die Entscheidung, ob Hamilton fährt, wird, sollte er aus dem Krankenhaus entlassen werden, vom McLaren Arzt getroffen. Warum die FIA da nix zu sagen hat, kann ich jetzt nicht erklären.
Hamilton war in der 3. Qualisession im schnellen Schumacher-S geradeaus gefahren, weil ein Reifen nicht richtig befestig war. Der Einschlag war heftig, und erinnerte sehr an den Unfall von Michael Schumacher in Silverstone 1999. Hamilton kam nur sehr schwer aus dem Auto raus und wurde lange von den Ärzten behandelt. Das sah im ersten Moment nicht gut aus, aber Hamilton war die ganze Zeit wohl bei Bewußtsein.
Sollte Hamilton morgen nicht antreten können, wird McLaren keinen Ersatzfahrer ins Auto setzen, da nur die Fahrer an den Start gehen dürfen, die auch die Quali gefahren sind.